… Die Foto-Künstlerin Galina Scheller hat sich ebenfalls der Verfremdung verschrieben. Die ambitionierte Fotografin hat sich auf das Thema „Spiegelungen“ spezialisiert. Ihre Arbeitsstätte Hamburg mit seinen vielen Gewässern habe sie dazu inspiriert, sagt sie. Sie fotografiert Motive, die sich reflektierend im Wasser spiegeln und bearbeitet sie anschließend digital, um so deren Farbintensität noch zu betonen. Dabei interessiert sie besonders die unwirkliche Wiedergabe der Lichtreflexe auf der Wasseroberfläche…

– Irmhild Blumenthal, NWZ 11.07.2016, “Frauen verfremden Bild und Ton”

 

Zu einer Vernissage lädt der Verein der Kunstfreunde Bad Zwischenahn für Freitag, 8. Juli, in sein Galerie-Büro in der Bahnhofstraße 7. Beginn ist um 19 Uhr. Zu sehen sind Werke von Galina Scheller und Regina Claussen-Daw.

– NWZ 06.07.2016, Vernissage: Künstlerinnen zeigen Spiegelungen und Skulpturen

 

Als ambitionierte Hobby-Fotografin hat sie sich auf das Thema Spiegelungen spezialisiert. Hamburg, ihre Arbeitsstätte, mit seinen vielen Gewässern hat sie dazu inspiriert. Dabei interessiert sie besonders die unwirkliche Wiedergabe der Lichtreflexe auf der Wasserfläche. So zeigt eine Arbeit mit dem Titel „Alster spring“ verwischte, bewegliche Lichtspiegelungen als überraschende Bildwirkung. Neben Spiegelungen sind auch Foto-Montagen zu sehen, bei denen Figürliches mit Strukturen kombiniert wird, wie auf dem Bild mit dem Titel „Erzengel Michael”.

– Irmhild Blumenthal, NWZ, “Gewässer sorgen für Inspiration”

 

Den Umgang mit der Kamera hat sie sich vor rund zehn Jahren selbst beigebracht. Am liebsten lichtet sie alles ab, was sich im Wasser spiegelt: Häuser, Bäume, Menschen. „Das sieht wie gemalt aus“, so Scheller. Den „Wie-Gemalt-Effekt“ steigert sie noch, indem sie digital die Farbintensität erhöht. „Dadurch sieht man die Dinge besser: Ein blühender Baum kann wie ein Goldregen aussehen.

– Simone Deckner, Hinz&Kunzt, “Die Galerie der Gegenwart”